DER ORT

Wer in Neddenaverbergen wohnt weiß was es ausmacht Teil einer dörflichen Gemeinschaft zu sein. Hilfsbereitschaft und persönlicher Kontakt zwischen Alt und Jung macht Nedden lebenswert.

Faszinierende Eindrücke von der Landschaft rund um Neddenaverbergen und aus dem Ort sind hier auf der Neddener Internetseite www.neddenaverbergen.de in einer Serie von Fotografien des 75-jährigen Horst Hanel, der seit 15 Jahren in Nedden (Neddener Dorfstrasse Nr.35, frühere Bezeichnung Ülzenshaus Nr.68, ) wohnt zu betrachten. Entstanden sind die etwa 100 Fotos, die für diese Dokumentation ausgesucht wurden, im Zeitraum ab etwa 2003.

Die Motive findet Hanel bei Spaziergängen oder Fahrradtouren, bei der er seine Kamera fast immer dabei hat. Er fotografiert dann aber nicht wahllos, sondern lässt dabei die nach seiner eigenen Empfindung markanten und interessanten Punkte der Natur in die Bildgestaltung mit einfließen. Das Motiv wird oft auch von gering abweichenden Standorten fotografiert, wobei oft völlig neue Effekte sichtbar werden.

Der ambitionierte Fotograf ist mit einer Rollfilmkamera der Marke Mamiya 645 1000 s mit Bildschacht unterwegs und verwendet fast ausschließlich Tele- oder Weitwinkelobjektiv, die Belichtung erfolgt per Handmessung. So entstehen die faszinierenden Lichteffekte bei zahlreichen Motiven, unter anderem bei den Fotografien im Wald. Einzigartig ist auch ein Bild, das zwei Nilgänse an der Elefantenkuhle zeigt. Einige Pferde auf der Koppel sind typisch für das Dorf, andere Fotografien zeigen den wolkenreichen Himmel mit weitem Horizont sowie Motive aus dem Ort, aber auch die Wittloher Kirche. Bereits als Jugendlicher beschäftigte sich der 1936 in Berlin geborene Hanel mit optischen Geräten, unter anderem bastelte er mit einfachen Mitteln Ferngläser. Er erlernte den Beruf des landwirtschaftlichen Gehilfen und war viele Jahre Hausmeister in verschiedenen Einrichtungen. Über Mülheim Ruhr kam er in den norddeutschen Raum, zuerst in der Region Diepholz, dann in der Gemeinde Kirchlinteln.

Aus gesundheitlichen Gründen ging er in Frührente und seine Freude an der Fotografie bestimmte die Zeit, unter anderem auch für die Gemeine Kirchlinteln bei der „Grünen Woche“ in Berlin sowie Industrie- und Auftragsfotografie. Hier entstanden zum Beispiel Aufnahmen von Fenstern. Nach einer schweren Operation orientierte er sich neu und widmet sich seither mit großer Leidenschaft nur noch der Landschaftsfotografie: „Hier kann ich aus meinem innersten Empfinden heraus meine Sichtweise der Natur ausleben“.

Mehr zufällig kam Hanel mit Dr. Klaus Tietje ins Gespräch. Die Bilder, die er zu sehen bekam, fesselte Dr. Tietje und aus den ihm zur Verfügung gestellten Alben suchte er etwa 100 Bilder aus und scannte sie. Dabei wurden einige der Bilder vorsichtig und leicht in der Farbgebung nach bearbeitet. Dieses Ergebnis begeisterte wiederrum Horst Hanel. (rö)

Wer war Scheepers Vadder?

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